
Mindesteinlage: 0,01 EUR
Max. Einlage: Unbegrenzt
Zinsen: 3,25% p.a.
Mindesteinlage: 500,- EUR
Max. Einlage: 1 Mio. EUR
Zinsen: 2,90% p.a.
Zinssatz
Zinssatz
Einlage
Einlage
(Monate)
Sicherung
• Festgeld:
Als Festgeld bezeichnet man einen definierten Anlagebetrag, den ein Anleger bei einer Bank oder Sparkasse für einen vorher festgelegten Zeitraum zu einem ebenso vorab festgelegten Zinssatz ohne beiderseitige Kündigungsmöglichkeit anlegt. Im Gegensatz zum Tagesgeld ist der Zinssatz bei Vertragsabschluss garantiert!
• Festzinskonto:
Ein Festzinskonto ist ein Anlagekonto, auf dem der Anleger eine festgelegte Geldsumme zu einem mit der Bank vereinbarten Zinssatz auf eine ebenso vorab festgesetzte Laufzeit anlegt. Der Zinssatz sowie die Laufzeit ist nach Vertragsabschluss nicht mehr variabel. Ebenso gibt es keinerlei vorzeitige Kündigungsmöglichkeit. Weder für die Bank, noch für den Anleger!
Eine Festgeldkonto Eröffnung ist im Regelfall kostenlos. Ebenso fallen keine Kontoführungsgebühren an!
• Festgeld Einlage:
Als Festgeld Einlage bezeichnet man die Anlagesumme, die der Anleger für eine fest bestimmte Zeit der Bank gegen entsprechende Zinsen überlassen möchte. Man unterscheidet in Mindesteinlage und Maximaleinlage! Die Mindesteinlage ist der kleinste Betrag, der seitens der Bank für einen Vertragsabschluss und eine Zusammenarbeit gefordert wird. Die Maximaleinlage ist somit die grösste Summe, die seitens der Bank als Einlage akzeptiert wird.
• Festgeld Zinssatz:
Der Zinssatz auf das Festgeld ist im Regelfall von zwei Faktoren abhängig. Von der Höhe der Einlage, sowie von der Länge der Laufzeit.
Je nach Bank werden folgende Modelle angeboten:
1. Länge der Laufzeit
Der Zinssatz ist nicht abhängig von der Höhe der Einlage, sondern ausschliesslich von der Länge der Laufzeit. Dies bedeutet, dass der Zinssatz und somit auch die Zinserträge auf das Festzinskonto mit längerer Laufzeit ansteigend sind und dem Anleger grössere Zinserträge bringen.
2. Länge der Laufzeit & Höhe der Einlage
Der Zinssatz ist abhängig von der Höhe der Festgeld Einlage sowie der Länge der Laufzeit. Dies bedeutet, dass sich der Zinssatz auf das Festgeldkonto erhöht, je höher die Anlagesumme ist und je länger die Laufzeit gewählt wird.
3. Zeitpunkt der Zinsauszahlung
Je nach Festgeldanbieter erfolgen die Zinsauszahlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Monatlich, jährlich oder am Ende der Laufzeit. Auch hier können minimale Zinsunterschiede vorhanden sein, die jedoch lediglich je nach Anbieter bei 0,05% p.a. liegen.
• Zinsauszahlung:
Die Zinssauszahlungen auf ein Festgeldkonto erfolgen im Regelfall am Ende der Laufzeit. Je nach Bank werden die Festgeldzinsen jedoch auch am Ende eines jeden Kalenderjahres dem Anleger gutgeschrieben. Dies hat den Vorteil, dass im Folgejahr nicht nur die Festgeld Einlage an sich verzinst wird, sondern ebenso die Zinserträge des Vorjahres, die im Regelfall auf ein Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto übertragen werden. Man spricht hierbei vom sogenannten Zinseszins-Effekt.
• Sonderverfügung:
Ein Festgeldkonto ist nicht vorzeitig kündbar! Einige Banken bieten jedoch eine sogenannte Sonderverfügung an, sofern der Mindesteinlagebetrag nicht unterschritten wird. Die vorzeitig verfügten Beträge werden dann taggenau zu einem entsprechenden Zinssatz abgerechnet und an den Anleger ausgezahlt.